Filmprojekte in Produktion + Vorbereitung

Der Dokumentarfilm erzählt von Hannes Fritz, der 1925 sein bürgerliches Leben aufgab, um Kunstmaler zu werden und sich ab 1930 „Fritz-München“ nannte. Während in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kamen und Europa in den Schrecken führten, bereiste der Künstler zwischen 1932 und 1937 den indischen Subkontinent und wurde zum gefragten Hofmaler der indischen Maharajas.

Für den Film begibt sich Konstantin Fritz, der Enkelsohn des Malers, auf eine Spurensuche – nach den verschollenen Bildern in Indien, nach den Motiven und Abenteuern des Künstlers, nach der Wahrheit hinter den märchenhaften Erzählungen seines Großvaters.

Begleitet von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und alten 16mm-Filmaufnahmen folgt Konstantin Fritz den historischen Reiserouten durch das heutige Indien. So erfährt der Zuschauer vom prunkvollen Leben in den Palästen der 30er Jahre und gelangt gleichzeitig mitten hinein in das heutige Indien - hinein in dieses riesige, pulsierende, bunte und vielfältige Land, das im 21. Jahrhundert schwankt zwischen mittelalterlichen Traditionen und Hightec, zwischen Bollywood und Billigst-Löhnen, zwischen Global-Playern und Ochsen-Karren, zwischen Luxushotels, Palästen und Slums.

München in Indien, Trailer (2009)

Texas, U.S.A. 100 Meilen östlich von El Paso liegt eine archaische Wüstenlandschaft – die Salt Flats. Im Jahr 1905 siedelte sich hier am Rande des Salzsees der Landarbeiter John W. Hammack an und baute seine eigene Ranch auf.  1948 wurden unter dem Salzsee große Wassermengen gefunden. Einige hundert Familien aus allen Teilen der U.S.A. gründeten daraufhin die Farmstadt Dell-City mit bis zu 5000 Menschen in den 60er Jahren. Nach der ersten Ölkrise mussten die meisten Farmer aufgeben. Heute leben noch ca. 400 Menschen in dieser sterbenden Stadt. Einige von ihnen zählen zu den ersten Siedlern.

„Salt Flats – Geschichten der letzten Pioniere“ erzählt die Historie dieser Region „In the Middle of Nowhere“, von den Ureinwohnern, den Mescalero Indianern, vom ersten weißen Siedler, vom rasanten Aufstieg und ebenso schnellen Niedergang von Dell City. Er erzählt die persönlichen Geschichten dieser letzten Pioniere. Dabei stellt er auch die Fragen nach ihren Werten – Einfachheit, Unabhängigkeit, Solidarität, Fleiß, Glaube, Mut. Wie haben sie sich gewandelt? Was bedeuten sie im aktuellen Kontext einer sich rasant wandelnden Welt?

Wallstreets of America

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 16:9, Farbe/SW, Digital Stereo

Status: Aquise, Recherchen 


Die Wall Street von New York City. Milliarden von virtuellen Dollars fließen täglich durch die Datenströme, führen die Einen zu immensen Gewinnen, stürzen die Anderen in Ruin, Verzweiflung und Hungersnöte. Im schicken Glanz der Maßanzüge und der Chanel-Kostüme sammeln sich beim rasanten Spiel Global Player, Broker, Glücksritter, große Haie und kleine Fische. Big Deals, große Träume und zerplatzte Hoffnungen am Nabel der Weltwirtschaft.

Ganz anders die anderen Wall Streets der U.S.A. Sie führen durch kleinbürgerliche Eigenheimsiedlungen, Industriegebiete, Slums, Einkaufszentren, sterbende Innenstädte und verlassene Wohngebiete, vorbei an Lagerhallen und Landhäusern oder enden als Sackgasse im Nichts, wie in Las Vegas. In Form eines Road-Movies begleitet der Dokumentarfilm „Wallstreets of America“ die Fotografin Kerstin Stelter bei ihrer Reise zu 9 dieser unbekannten Wallstreets, die von ihr für einen Bildband portraitiert werden. Dabei dokumentiert die Filmkamera das alltägliche Leben in diesen Straßen mit sehr direkten Impressionen, Kontakten und Gesprächen mit den Bewohnern. Jede dieser Straßen steht direkt oder indirekt in Verbindung zu der Wall Street in New York – sei es durch die angesiedelten Industrieanlagen und Geschäfte, durch die Kleinaktionäre in ihren Eigenheimen, durch verlassene Immobiliengräber, durch gescheiterte Klein- oder Großunternehmer oder durch die Obdachlosen am Straßenrand.

Wie die Menschen in anderen Straßen der Welt sind sie alle kleinste Zellen eines wirtschaftlichen Kreislaufs, dessen Herz seit mehr als 100 Jahren in New York schlägt und den Takt vorgibt für eine Melodie, deren gewaltiger Klang unseren Planten bis in den tiefsten Dschungel unaufhaltsam durchdringt und beherrscht...

Bavaria Vista Club

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 16:9, Farbe/SW, Dolby Digital

Status: Recherche, Aquise, Finanzierung


Hochverehrtes Publikum! Schauen Sie, hören Sie, staunen Sie! Wie es brodelt im Urgrund der bayrischen Musik. Wie die alten Rhythmen und Melodien der Alpen sich treffen mit der weiten Welt. Wie Frauen und Männer singen und jodeln in ihren Dörfern und Städten. Wie es trommelt und geigt, wie es groovt, rockt und swingt über die Landschaften unserer Regionen. Sehr verehrte Damen und Herren, kommen Sie, treten Sie ein ins Kino der neuen bayrischen Volksmusik, tauchen Sie ein in den „Bavaria Vista Club“, in dem die musikalisch-anarchische Seele des Bajuwarischen sich mit der Musik der Welt vereint...

Der „Bavaria Vista Club“ kennt keinen geografischen Ort in Bayern, ist auch kein Musikclub in irgendeiner süddeutschen Stadt. Der „Bavaria Vista Club“ ist vielmehr ein geistig-musikalischer Raum, der sich über alle bayrischen Regionen ausdehnt und so facettenreich ist, wie die Menschen, die der neuen Volksmusik ihren Ausdruck geben. Der Dokumentarfilm „Bavaria Vista Club“ zeichnet ein fragmentarisches Porträt der weitgehend unbekannten, zeitgenössischen, bayrischen Musikszene. Er begibt sich dabei auf eine Reise zu der Historie der alpenländischen Musik und zu den heutigen Musikern in ihren Heimatregionen. So schlägt der „Bavaria Vista Club“ einen Bogen vom Gestern zum Morgen, ist Musical History in Progress.

München in Indien

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 16:9, Farbe/SW, Dolby Digital

Status: Dreharbeiten vom 28. November 2011 bis 10. Februar 2012

Produktion: Konzept+Dialog.Medienproduktion in Koproduktion mit dem BR, Film & Teleclub, Hubert von Spreti

Fertigstellung:  voraussichtlich Sommer 2012


weitere Infos: www.Muenchen-in-Indien.de

Salt Flats - Tales of the Last Pioneers

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 16:9, Farbe/SW, Digital Stereo

Status: Aquise, Finanzierung 

Drehbeginn:  voraussichtlich 2012