Filmprojekte in Produktion & Vorbereitung

JOY IN IRAN

Inhalt

Die „Clowns Ohne Grenzen“ gehen wie die „Ärzte Ohne Grenzen“ in die Krisengebiete der Welt, um dort den Menschen zu helfen – ihre Medizin sind Humor, Mitmenschlichkeit, Lebensfreude. Im Januar 2017 begleiteten wir drei deutsche Mitglieder von „Clowns ohne Grenzen“ auf ihrer Reise durch den Iran mit der Kamera. Die Clowns Susie Wimmer, Andreas Schock und Moni Single besuchten dort Einrichtungen, in denen sie Kindern Freude, Liebe und Glücksmomente bescherten – in Krankenhäusern und auf psychiatrischen Stationen, in Waisenhäusern, bei Streetkids und in afghanischen Flüchtlingscamps. Während Ihrer Roadshow durch den Iran kamen die Clowns auch in Kontakt mit Behörden, mit Betreuern und deren Familien sowie anderen Menschen des alltäglichen Lebens.


Zusammen mit den Clowns nähert sich der Film in einer beobachtenden Erzählweise diesem Land an, von dem wir so wenig wissen. Dabei erfahren wir im Subtext viel über die gesellschaftliche Situation, vor allem auch über die Mitmenschlichkeit und das große soziale Engagement der iranischen Bevölkerung.

Mit den Persönlichkeiten der Clowns – vor allem der Protagonistin Susie Wimmer – die den Menschen mit einem Höchstmaß an Empathie begegnen, wird dieser Film auch zu einer Reflektion über die Nächstenliebe und die Möglichkeiten der Überwindung von Traumata – in berührenden, teils tragischen aber immer wieder auch in äußerst komischen und unterhaltsamen Situationen.

Damit geht der Dokumentarfilm „Clowns In Iran“ weit über das hinaus, was in den Nachrichten oder TV-Berichten über den Iran nach außen kommuniziert wird und leistet damit einen Beitrag für ein mitmenschliches und interkulturelles Verständnis.

Kino-Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35 : 1, Farbe, Dolby Stereo 5.1.
Status: Finanzierung, Postproduktion
Förderung: FFF Bayern
Produzent: Konzept+Dialog.Medienproduktion
Kooperationspartner: Clowns ohne Grenzen, Deutschland e.V.
Dreh: 2014 / 2017
Premiere: n.n.
Kinostart: offen
Mitwirkende: Susie Wimmer, Andreas Schock, Moni Single, Prof. Willi Butollo, Reza Abedini u.v.a.
Buch, Produktion & Regie: Walter Steffen
Kamera: Walter Steffen, Christoph Grabner
Ton, Sounddesign & Mischung: Benedikt Mühle
Schnitt & VFX: Steffen Mühlstein
Musik: Wolfgang Olbrecht

 

CROSSING THE RIVER

Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.

Dieser Einsicht folgend dokumentiert der Film „Crossing the River“ das Sterben von fünf Menschen auf unserem Planeten. Er begleitet die trauernden Angehörigen und Freunde beim Abschied von ihren geliebten Angehörigen und folgt ihren unterschiedlichen Wegen zurück ins Leben.

Aus respektvoller Distanz – nur mit reduziertem Einsatz von O-Tönen – beobachtet der Film, wie die Menschen in den intensiven Momenten des Sterbens mit Hilfe tradierter Rituale in den verschiedenen Kulturen mit dem Tod und dem Leben danach umgehen: In einer katholischen Familie in München (Deutschland), einer jüdischen Familie in Jerusalem (Israel), einer muslimischen Familie in Fès (Marokko) (Fès), einer buddhistisch-taoistischen Familie in Taipei (Taiwan) und einer Familie in Salvador da Bahia (Brasilien), die christliche Traditionen mit der Candomblé-Religion verbindet.

Im Kontext dieser elementaren Situationen wird „Crossing the River“ auch zu einer Darstellung unterschiedlicher Lebensweisen auf unserem Planeten und damit ein Film, der zu gegenseitigem Lernen und Verstehen anregt. „Crossing the River“ ist ein Plädoyer für menschliches Miteinander und für die Einsicht in die Belanglosigkeit so vieler zwischenmenschlicher Differenzen angesichts der Größe und der Kraft des Todes, angesichts der Endlichkeit und der Einzigartigkeit unseres Lebens.

Kino-Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35:1, Farbe/SW, Digital Stereo 5.1.
Status: Finanzierung
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
Drehbuchförderung: FFA
TV-Sender: n.n.
Produzent: K+D.Medien, Ko-Produzent noch offen
Drehbeginn:  voraussichtlich 2018

 

SALT FLATS – TALES OF THE LAST PIONEERS

Texas, U.S.A. 100 Meilen östlich von El Paso liegt eine archaische Wüstenlandschaft – die Salt Flats. Im Jahr 1905 siedelte sich hier am Rande des Salzsees der Landarbeiter John W. Hammack an und baute seine eigene Ranch auf.  1948 wurden unter dem Salzsee große Wassermengen gefunden. Einige hundert Familien aus allen Teilen der U.S.A. gründeten daraufhin die Farmstadt Dell-City mit bis zu 5000 Menschen in den 1960er Jahren. Nach der ersten Ölkrise mussten die meisten Farmer aufgeben. Heute leben noch ca. 400 Menschen in dieser sterbenden Stadt. Einige von ihnen zählen zu den ersten Siedlern.

„Salt Flats…“ erzählt die Geschichte dieses Ortes „In the Middle of Nowhere“, von den Ureinwohnern, den Mescalero Indianern, vom ersten weißen Siedler, vom rasanten Aufstieg und ebenso schnellen Niedergang von Dell City. Er erzählt die persönlichen Geschichten dieser letzten Pioniere. Dabei stellt er auch die Fragen nach ihren Werten – Einfachheit, Unabhängigkeit, Solidarität, Fleiß, Glaube, Mut. Wie haben sie sich gewandelt? Was bedeuten sie im aktuellen Kontext einer sich rasant wandelnden Welt?

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35:1, Farbe/SW, Dolby Surround 5.1.
Status: Akquise, Finanzierung
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
TV-Sender: n.n.
Produzent: K+D.Medien, Ko-Produzent noch offen
Drehbeginn: offen

 

WALLSTREETS OF AMERICA

Die Wall Street von New York City. Milliarden von virtuellen Dollars fließen täglich durch die Datenströme, führen die Einen zu immensen Gewinnen, stürzen die Anderen in Ruin, Verzweiflung und Hungersnöte. Im schicken Glanz der Maßanzüge und der Chanel-Kostüme sammeln sich beim rasanten Spiel Global Player, Broker, Glücksritter, große Haie und kleine Fische. Big Deals, große Träume und zerplatzte Hoffnungen am Nabel der Weltwirtschaft.

Ganz anders die anderen Wall Streets der U.S.A. Sie führen durch kleinbürgerliche Eigenheimsiedlungen, Industriegebiete, Slums, Einkaufszentren, sterbende Innenstädte und verlassene Wohngebiete, vorbei an Lagerhallen und Landhäusern oder enden als Sackgasse im Nichts, wie in Las Vegas.


In Form eines Road-Movies besucht der Dokumentarfilm „Wallstreets of America“ die sieben dieser unbekannten Wallstreets und dokumentiert dabei das alltägliche Leben in diesen Straßen mit sehr direkten Impressionen, Kontakten und Gesprächen mit den Bewohnern. Jede dieser Straßen steht direkt oder indirekt in Verbindung zu der Wall Street in New York – sei es durch die angesiedelten Industrieanlagen und Geschäfte, durch die Kleinaktionäre in ihren Eigenheimen, durch verlassene Immobiliengräber, durch gescheiterte Klein- oder Großunternehmer oder durch die Obdachlosen am Straßenrand.

Wie die Menschen in anderen Straßen der Welt sind sie alle kleinste Zellen eines wirtschaftlichen Kreislaufs, dessen Herz seit mehr als 100 Jahren in New York schlägt und den Takt vorgibt für eine Melodie, deren gewaltiger Klang unseren Planten bis in den tiefsten Dschungel unaufhaltsam durchdringt und beherrscht…

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35:1, Farbe/SW, Dolby Surround 5.1.
Status: Akquise, Finanzierung
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
TV-Sender: n.n.
Produzent: K+D.Medien, Ko-Produzent noch offen
Drehbeginn: offen