ENDSTATION SEESHAUPT

17,90 

Der Dokumentarfilm „Endstation Seeshaupt“ erzählt die Geschichte des Todeszuges, der im April 1945 mit ca. 4000 KZ-Häftlingen aus dem Dachauer Außenlager Mühldorf auf eine fünftägige Irrfahrt durch Bayern geschickt wurde, mit dem Ziel die Häftlinge in den Alpen vor den anrückenden, alliierten Truppen zu verbergen.

Kategorie:

Beschreibung

Kino-Dokumentarfilm, 96 Min., Kinostart April 2011

Der Dokumentarfilm „Endstation Seeshaupt“ erzählt die Geschichte des Todeszuges, der im April 1945 mit ca. 4000 KZ-Häftlingen aus dem Dachauer Außenlager Mühldorf auf eine fünftägige Irrfahrt durch Bayern geschickt wurde, mit dem Ziel die Häftlinge in den Alpen vor den anrückenden, alliierten Truppen zu verbergen.

Protagonist des Filmes ist Louis Sneh, ein Überlebender des Holocaust, der damals 17 Jahre alt war. Während er heute mit einem Zug die Strecke entlang fährt, erzählt Louis Sneh von seinem Leidensweg im Außenlager Mühldorf-Mettenheim, von der Fahrt im kalten Güterwagon, von Hunger, Krankheit und Tod, von den Ereignissen und Zwischenfällen in Ampfing, Poing, München, Beuerberg, Penzberg und Tutzing. Luis Sneh berichtet auch von seiner Befreiung aus dem Zug durch die amerikanischen Truppen am 30. April 1945. Von Beginn der 60er Jahre an, nachdem er sich in Santa Monika/Kalifornien eine sichere Existenz als Generalvertreter für Leica aufgebaut und eine Familie gegründet hatte, reiste Louis Sneh jedes Jahr alleine nach Seeshaupt um dort am Bahnhof seinen zweiten Geburtstag zu feiern. Dies tut er bis heute.

Ein weiterer Protagonist des Filmes ist Dr. Max Mannheimer, der über Auschwitz und Dachau in das KZ-Außenlager Mühldorf kam und mit Flecktyphus diese Zugfahrt überstand. Seit 1988 war Max Mannheimer Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und leistete bis zu seinem Tod im Herbst 2016 eine unermüdliche Erinnerungsarbeit. Er hielt Vorträge vor Erwachsenen sowie in Schulen, wo er den Jugendlichen von den Schrecken des Nationalsozialismus sowie seine Geschichte erzählt.

ENDSTATION SEESHAUPT wurde in das Archiv von Yad Vashem in Jerusalem aufgenommen und bereits weltweit in Universitäten und Schulen gezeigt. Ein Film über den Holocaust, der Hoffnung macht auf Versöhnung und Frieden.

www.endstation-seeshaupt.com/

Trailer

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Daten

Dokumentarfilm, 94 Minuten, HD, 16:9, Farbe/SW, Stereo Dolby Digital

Deutschland 2011

DVD-Specials: ca. 70 Minuten, u.a. Schulvortrag von Max Mannheimer

Mitwirkende: Louis Sneh, Max Mannheimer, Uri Chanoch, Hans Steinbiegler, Hans Niedermayer, Karl Orth, Heinrich Mayer, Leo Brux, Peter Libossek, Michael Bromberger, Johann Baur, Maria Stenuf, Manfred Boksch, Erich Biersack, Annemarie Gutmann, Judi Grosch, Barbara Hackl, Herbert Reich, Uwe Hausmann, Wolf-Dieter Fritz, Ursula Huber, Hans Stegmann, Renate & Bero von Fraunberg, Peter Westebbe, Ursula Hoffmann, Michael Seitz u.a.

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