Filmprojekte in Produktion & Vorbereitung

ALPGEISTER

Es gab eine Zeit, in der die Menschen davon überzeugt waren, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gab, als das, was sie sehen und anfassen konnten. Es war eine Zeit, in der Geister, weise Frauen, Hexen, Zauberer, Feen, Kobolde und geheimnisvolle Kräfte nicht nur in den Märchen lebendig waren. Damals existierte der Glaube an ein Zwischenreich, in dem große Kräfte wirkten, die weit über das menschlich Begreifbare hinaus gingen und die Naturgesetze des Alltags außer Kraft setzten. Eine jenseitige Dimension, voller Mysterien, in der immaterielle und unsichtbare Kräfte magisch wirkten und mächtige Geistwesen herrschten.
Das Wissen um diese mystischen und spirituellen Kräfte und Wesen konnte den Menschen helfen, warnte sie vor Gefahren oder ließ sie die Tragödien des Lebens leichter ertragen. Es konnte sie aber auch ins Verderben stürzen.
Bis heute sind besonders die Berge, mit ihren wilden Tälern und Schluchten, mit ihren Höhlen und ursprünglichen Wäldern, Schauplatz unerklärlicher Phänomene und geheimnisvoller Kräfte. Uralte Sagen und Legenden sind in fast jedem Ort der Alpenregion lebendig und in ihnen – so sagen die alten Einheimischen – steckt viel Wahrheit.
ALPGEISTER wird diese authentischen Mythen und Mysterien der bayrischen Alpen aufspüren, wird ihnen folgen und sie als Kinofilm dokumentieren.
ALPGEISTER ist ein moderner Heimatfilm, der entlang vom Berchtesgadener Land bis ins Allgäu Altes neu entdeckt, der erinnern und transparent machen wird, was einst dienlicher Volksglaube und wichtiges Volkswissen und damit auch Basis regionaler Identität war.
Bevor alle Geheimnisse und Mythen, alle Geistwesen, Götter und Dämonen aus unseren Köpfen verschwunden sind und die letzte Sage erzählt wurde, begibt sich ALPGEISTER auf Rettungsaktion für die letzten Mysterien der bayrischen Alpen.

Kino-Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, 4K, 2,35 : 1, Farbe/SW, Dolby Stereo 5.1.
Status: Postproduktion
Förderung: FFF Bayern
Produzent: Konzept+Dialog.Medienproduktion
Kooperationspartner: Flößerstraße e.V..
Dreh: 2018 – 2019
Premiere: 2019
Kinostart: 2019
Mitwirkende: Rainer Limpöck, Bärbel Bentele, Elisabeth Wintergerst, Cornelia Besler, Karl Buchwieser, Henriette Schübel u.v.a.
Buch, Produktion & Regie: Walter Steffen
Kamera: Dixie Schmiedle
Ton, Sounddesign & Mischung: Benedikt Mühle
Schnitt & VFX: Steffen Mühlstein
Musik: Titus Vollmer

 

CROSSING THE RIVER

Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.

Dieser Einsicht folgend dokumentiert der Film „Crossing the River“ das Sterben von fünf Menschen auf unserem Planeten. Er begleitet die trauernden Angehörigen und Freunde beim Abschied von ihren geliebten Angehörigen und folgt ihren unterschiedlichen Wegen zurück ins Leben.

Aus respektvoller Distanz – nur mit reduziertem Einsatz von O-Tönen – beobachtet der Film, wie die Menschen in den intensiven Momenten des Sterbens mit Hilfe tradierter Rituale in den verschiedenen Kulturen mit dem Tod und dem Leben danach umgehen: In einer katholischen Familie in München (Deutschland), einer jüdischen Familie in Jerusalem (Israel), einer muslimischen Familie in Fès (Marokko) (Fès), einer buddhistisch-taoistischen Familie in Taipei (Taiwan) und einer Familie in Salvador da Bahia (Brasilien), die christliche Traditionen mit der Candomblé-Religion verbindet.

Im Kontext dieser elementaren Situationen wird „Crossing the River“ auch zu einer Darstellung unterschiedlicher Lebensweisen auf unserem Planeten und damit ein Film, der zu gegenseitigem Lernen und Verstehen anregt. „Crossing the River“ ist ein Plädoyer für menschliches Miteinander und für die Einsicht in die Belanglosigkeit so vieler zwischenmenschlicher Differenzen angesichts der Größe und der Kraft des Todes, angesichts der Endlichkeit und der Einzigartigkeit unseres Lebens.

Kino-Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35:1, Farbe/SW, Digital Stereo 5.1.
Status: Finanzierung
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
Drehbuchförderung: FFA
TV-Sender: n.n.
Produzent: K+D.Medien, Ko-Produzent noch offen
Drehbeginn:  voraussichtlich 2018

 

SALT FLATS – TALES OF THE LAST PIONEERS

Texas, U.S.A. 100 Meilen östlich von El Paso liegt eine archaische Wüstenlandschaft – die Salt Flats. Im Jahr 1905 siedelte sich hier am Rande des Salzsees der Landarbeiter John W. Hammack an und baute seine eigene Ranch auf.  1948 wurden unter dem Salzsee große Wassermengen gefunden. Einige hundert Familien aus allen Teilen der U.S.A. gründeten daraufhin die Farmstadt Dell-City mit bis zu 5000 Menschen in den 1960er Jahren. Nach der ersten Ölkrise mussten die meisten Farmer aufgeben. Heute leben noch ca. 400 Menschen in dieser sterbenden Stadt. Einige von ihnen zählen zu den ersten Siedlern.

„Salt Flats…“ erzählt die Geschichte dieses Ortes „In the Middle of Nowhere“, von den Ureinwohnern, den Mescalero Indianern, vom ersten weißen Siedler, vom rasanten Aufstieg und ebenso schnellen Niedergang von Dell City. Er erzählt die persönlichen Geschichten dieser letzten Pioniere. Dabei stellt er auch die Fragen nach ihren Werten – Einfachheit, Unabhängigkeit, Solidarität, Fleiß, Glaube, Mut. Wie haben sie sich gewandelt? Was bedeuten sie im aktuellen Kontext einer sich rasant wandelnden Welt?

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35:1, Farbe/SW, Dolby Surround 5.1.
Status: Akquise, Finanzierung
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
TV-Sender: n.n.
Produzent: K+D.Medien, Ko-Produzent noch offen
Drehbeginn: offen

 

WALLSTREETS OF AMERICA

Die Wall Street von New York City. Milliarden von virtuellen Dollars fließen täglich durch die Datenströme, führen die Einen zu immensen Gewinnen, stürzen die Anderen in Ruin, Verzweiflung und Hungersnöte. Im schicken Glanz der Maßanzüge und der Chanel-Kostüme sammeln sich beim rasanten Spiel Global Player, Broker, Glücksritter, große Haie und kleine Fische. Big Deals, große Träume und zerplatzte Hoffnungen am Nabel der Weltwirtschaft.

Ganz anders die anderen Wall Streets der U.S.A. Sie führen durch kleinbürgerliche Eigenheimsiedlungen, Industriegebiete, Slums, Einkaufszentren, sterbende Innenstädte und verlassene Wohngebiete, vorbei an Lagerhallen und Landhäusern oder enden als Sackgasse im Nichts, wie in Las Vegas.

In Form eines Road-Movies besucht der Dokumentarfilm „Wallstreets of America“ die sieben dieser unbekannten Wallstreets und dokumentiert dabei das alltägliche Leben in diesen Straßen mit sehr direkten Impressionen, Kontakten und Gesprächen mit den Bewohnern. Jede dieser Straßen steht direkt oder indirekt in Verbindung zu der Wall Street in New York – sei es durch die angesiedelten Industrieanlagen und Geschäfte, durch die Kleinaktionäre in ihren Eigenheimen, durch verlassene Immobiliengräber, durch gescheiterte Klein- oder Großunternehmer oder durch die Obdachlosen am Straßenrand.

Wie die Menschen in anderen Straßen der Welt sind sie alle kleinste Zellen eines wirtschaftlichen Kreislaufs, dessen Herz seit mehr als 100 Jahren in New York schlägt und den Takt vorgibt für eine Melodie, deren gewaltiger Klang unseren Planten bis in den tiefsten Dschungel unaufhaltsam durchdringt und beherrscht…

Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, HD, 2,35:1, Farbe/SW, Dolby Surround 5.1.
Status: Akquise, Finanzierung
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
TV-Sender: n.n.
Produzent: K+D.Medien, Ko-Produzent noch offen
Drehbeginn: offen